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Vorwort

Triathlon!!! Schwimmen-Radfahren-Laufen und das alles in einem Bewerb! Das wäre es, schon seit längeren eine reizvolle Sportart für mich wenn es da nicht ein Problem gebe: Ich und schwimmen, schaffe ich doch im Urlaub nicht einmal drei, vier Längen im Becken. Somit war das Thema Triathlon für mich auch schon wieder erledigt, wenn ja wenn es da nicht den lieben Thomas gebe.

Großteils, für mein empfinden, „Trainingsfaul“ quält er sich durch all seine Läufe und dann redet er immer davon das er einen Triathlon bestreiten will. Denk mir dann immer: „Oida, wi wüst des schaffn wennst ned amoi gscheit fürs renna trenierst“! Unabhängig davon fängt Ende Mai/Anfang Juni auch Roland vom Triathlon zu sprechen an und wie toll es doch wäre an einen teilzunehmen. Für das daß vor einen dreiviertel Jahr Bürosesselfahren für ihn noch die „Hochleistungs-Sportart“ schlecht hin war eine starke Ansage.

Ein paar Tage später lockte ich mich auf der Österreichischen Triathlon Verbands Seite ein um mich mal über die diversen Distanzen beim Triathlon zu erkunden. Siehe da es gibt nicht nur den Iromen (3,8/180/41,2 und das alles in Kilometer) sondern auch kürzere Distanzen z.B. Olympisch (1,5/40/10). Sieht doch gleich viel besser aus aber 1.500m schwimmen? Zum Glück gibt es da bei solchen Veranstaltungen noch die Rahmenbewerbe wo noch kürzer geschwommen wird. Zu meiner Überraschung gibt es aber auch Crosstriathlons wo zwar auch geschwommen wird danach geht es aber mit dem Mountainbike über Stock und Stein und zum Schluß gibt es noch einen Geländelauf

Unter Termine finde ich dann den Xterra Vienna/Klosterneuburg. Drei Distanzen stehen dort zur Verfügung:
Classic
1,5 km Schwimmen, 30 km Mountainbike, 10 km Geländelauf
etwas viel zu schwimmen!
Company
0,3 km Schwimmen, 7 km Mountainbike, 3 km Geländelauf
wenig schwimmen aber auch wenig Radfahren und Laufen!
Light
0,5 km Schwimmen, 15 km Mountainbike, 5 km Geländelauf
500m schwimmen? Das schaffe ich ja hoffentlich doch!

Zwei Tage später ging es schon ins Otterkringer Freibad um zu Testen ob ich 20 Längen im 25m Becken durchgehend schwimmen kann und ich schaffte es! Obwohl Kraulen war nicht drinnen war nach zwei Längen erledigt aber mit Brustschwimmen klappte es auch wenn ich dafür 20 Minuten brauchte – beim schwimmen zählt aber sowieso nur: Überleben ist alles! Zuhause angekommen meldete ich mich gleich für den Xterra Light am 27.Juni 2009 an auch wenn ich einen Tag später in Baden einen Halbmarathon laufen werde, zu groß war das Triathlonfieber nun in mir – Thomas und Roland war nicht so infiziert vom Triathlonvirus wie ich so beschlossen sie ihr Triathlondebüt auf ein andermal zu verschieben.

Die Anmeldung zu meinen ersten Triathlon erfolgte also am 17.Juni und sollte am 27.06.2009 stattfinden.
Anscheinend klappt bei mir aber nie etwas beim ersten Versuch denn 3 Tage vorm Bewerb erschien auf der Homepage des
EKTC - Triathlonclub Klosterneuburg
folgende Nachricht und Bilder:


!!! ACHTUNG: TERMINVERSCHIEBUNG !!!
 XTERRA VIENNA / KLOSTERNEUBURG
 Die Hochwassersituation in Klosterneuburg spitzt sich zu, leider ist das Strandbad bereits überflutet und die Austraße gesperrt. Da in den nächsten Tagen kein Ende der Regenfälle und Überschwemmungen abzusehen ist, müssen wir leider unseren Bewerb XTERRA Vienna / Klosterneuburg verschieben.
 Geplanter Termin:
Samstag, 5. September 2009
Start 10:00 Uhr
 Wir wollen euch eine tolle Strecke und einen perfekt organisierten Wettkampf bieten und ersuchen um euer Verständnis!
Wir hoffen, dass wir euch im September am Start begrüßen dürfen!


        24.Juni 2009                                        05.September 2009

 
Parkplatz & Laufstrecke

       
Weg von Schwimmstrecke zur Wechselzone

 
Aqua park / Zufahrt zur Wechselzone

Ich danke dem TRI KLOSTERNEUBURG EKTC und da im speziellen
Fr. Mag. Susanne Hödl-Oels für die Erlaubnis Text und Bilder zu verwenden.
Klickt auf die Bilder vom 24. Juni 2009 und ihr kommt auf die Homepage vom TRI KLOSTERNEUBURG EKTC

Verschoben ist nicht abgesagt somit heist es brav weiter Trainieren. In der ersten Sommerferienhälfte habe ich es dann aber nicht so genau mit dem Training genommen in der Zweiten ging ich dann wenigstens regelmäßig Radfahren und Laufen. In dieser Zeit fand Roland gefallen am Radfahren und kaufte sich ein Mountainbike. Nun wuchs auch in ihm der Virus und nach einem erfolgreichen Schwimmtest (schaffe ich 500m, das Problem hab also nicht nur ich) entschloß er sich 14 Tage vorher teilzunehmen.


Wir mit unseren neuen Fahrrädern, weil auch ich brauchte ein neues nachdem ich mich im Sommer mit dem Rad unter einen LKW "gelegt" habe!

Weiß zwar nicht wie „schwach“ Roland im Schwimmen wirklich ist aber schlechter wie ich kann er nicht sein und bei einer gemeinsamen Mountainbike-Tour vor ein paar Tagen hat er mir teilweise das Tempo vorgegeben. Es könnte also leicht sein das Roland zum ersten mal vor mir im Ziel ist aber eins weiß ich: Kampflos werde ich mich nicht geschlagen geben.

Zwei Tage vorm Start ging ich auch noch mal schwimmen diesmal im Neufelder See wollte dabei Schwimmbrille testen und es nochmals mit Kraulen versuchen. Brille paßte nur mit dem Kraulen war immer nach wenigen Metern Schluß weil ich mit dem Luftholen nicht zu recht kam. Als ich wieder zum anderen Ufer zurück schwamm fand ich schließlich doch noch einem Rhythmus mit dem ich länger Kraulen konnte.

Das Rennen
… fängt eigentlich schon einen Tag früher an, da gibt es nämlich die Offizielle Streckenbesichtigung der Radstrecke an der Roland und ich teilnehmen. Bin doch etwas über den Strecken verlauf verwundert und stelle fest das es doch sehr anspruchsvoll werden wird. Vor allem die Bachbettbefahrung ist sehr anspruchsvoll aber auch so manche Steigung hat es in sich dazu kommt noch das es heute doch sehr viel geregnet hat und dadurch es gatschig bzw. auf der Wiese rutschig ist. Etwas amüsiert stellen Roland und ich fest ob das wirklich das ist was wir wollen? Jetzt gibt es aber kein Zurück mehr.

Am Abend beim Race Heuriger erfahre ich dann dass wir auch das Bachbett durchlaufen, wird ja immer besser.


Gute Stimmung beim Race Heurigen!

Gegen 21 Uhr bin ich wieder daheim, entferne alle unnötigen Gegenstände von meinen Rad (Licht, Schloss, usw.) und richte mir alles für morgen her. Gegen Mitternacht gehe ich ins Bett noch bevor ich einschlafen kann kommt Zwergi relativ nüchtern vom Polterabend ihre Arbeitskollegin nach Hause. Kurz darauf liegt sie auch schon bei mir im Bett und nach einer kurzen verregneten Nacht steht nun meinem ersten Triathlon nichts mehr im Wege.
 
   
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