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Das Rennen - Schwimm

Den Wecker um 5:45 Uhr brauche ich nicht wirklich bin schon ein paar Minuten früher munter, wandere jetzt mal in die Küche um mir ein Marathonfrühstück zu machen (2 Schnitten Weißbrot mit Marmelade und dazu Kaffee). Regnen tut es jetzt nicht mehr aber am Himmel ist es grau in grau. Um sechs kommt dann auch Zwergi aus dem Schlafzimmer raus und sieht jetzt nicht gerade frisch aus, nach einem Kaffee bessert sich das etwas aber so richtig wird sie heute nicht munter werden. Gegen sieben machen wir uns auf den Weg nach Klosterneuburg in weiter Ferne sehen wir  schönlangsam den blauen Himmel unter den Wolken hervorkommen.



Frisch, munter und voller Tatendrang!



Roland und ich kommen gemeinsam in Klosterneuburg bei der Wechselzone an.


So sieht eine leere Wechselzone aus.

Wir haben jetzt noch genügend Zeit um uns im Strandbad umzusehen, danach geht es zur Wechselzone. Die wurde inzwischen geöffnet deswegen holen wir nun unsere Räder und alle dazugehörigen Sachen so das wir uns unsere Wechselzone einrichten können.


Jetzt wird es auch für unsere Räder ernst!

Bevor wir die betreten dürfen gibt es aber noch eine technische Überprüfung der Räder und des Helmes ...


Technische Abnahme, werden sie zugelassen?

... welche wir mit Bravour meistern, sprich:
Unser erster Sieg des Tages!

 
Alles Palleti, somit können wir die Wechselzone einrichten!!!


So sieht eine "gefüllt" Wechselzone aus.

Inzwischen haben sich auch alle Wolken verzogen und es herrschen angenehme Temperaturen. Gehen jetzt wieder ins Strandbad zum Wasserausstieg.

 
Hier kommen wir aus dem Wasser & die "Zwei" sind froh nicht rein zu müssen.

Vom Wasserausstieg bis zur Wechselzone sind es ungefähr 300m wobei davon die Hälfte auf Schotter zurückzulegen ist. Roland, schwimmt mit der Laufhose, nimmt die Möglichkeit wahr schon beim Ausstieg Schuhe hinzustellen und sich somit den Schotter barfuß zu ersparen. Ich, als glaub einziger Badehosenschwimmer müsste mir die Schuhe in der Wechselzone wieder ausziehen um in die Laufhose zu kommen, laufe bloßfüßig hinauf. Nun haben wir alles erledigt und begeben uns in den Startbereich wo die Wettkampfbesprechung stattfindet bei der für alle Teilnehmer Anwesenheitspflicht besteht.


Wettkampfbesprechung, alle sind da die wenigsten hören zu!


Start des Classic Bewerbes

Um 10 Uhr ist es dann für die Classic Schwimmer soweit, sie dürfen loslegen und wie die das machen finde ich grandios. Schwimmen sie doch zuerst eine Kilometer-Runde bevor sie wieder beim Start durchschwimmen und sich die Strecke mit uns 500m Schwimmer teilen. Die ersten sind nach 13 Minuten schon wieder zurück da hoffe ich so zwischen 300 und 400 Meter weit zu sein. Wie auch immer, muss mich jetzt entkleiden und nach einem Abschiedskuss vom Zwergi geht es runter zum Wasser.

 

Jetzt wird es ernst!



Das ist nicht einmal so kalt wie angenommen obwohl ich doch bis 10 Sekunden vorm Startsignal brauch bis ich drinnen bin. Somit geht es dann auch gleich los, und ich fange gleich mal mit Kraulen an.



Finde auch gleich den Rhythmus und kraul mal so gemütlich dahin, bis ich feststelle das ich vergessen habe auf den Startknopf von meiner Polar zu drücken (Auch wenn die Puls- und GPS-Übertragung im Wasser nicht funktioniert will ich zumindest die Zeit wissen). Also besser jetzt als nie und schon geht es weiter im Kraulstiel.


Der Abstand zu den Konkurentten wird größer!


Besonders schnell scheine ich dabei nicht zu sein weil alle Brustschwimmer vor mir liegen, so nebenbei überholt mich auch ganz locker ein Rückenschwimmer von Classic-Bewerb.


Walter im eleganten Kraulstiel kurz vorm Ausstieg!
Außer zwei Orangenen Badehauben (Light)
befinden sich nur noch rote Badehauben (Classic) im Wasser

Zu meiner Überraschung schaffe ich eigentlich die ganzen 500m im Kraulstiel, bis auf ein paar Zwischenstopps um mich zu orientieren. Nach 13 Minuten und 46 Sekunden hab ich es geschafft, ich steige aus dem Wasser und das mit dieser Zeit.

 
Während manche aus dem Wasser kommen und gleich weiter laufen ...

Mit der Zeit hab ich niemals gerechnet dachte eher dass ich so 18-20 Minuten brauch im besten Fall 17 Minuten und es gibt noch etwas mit dem ich nicht wirklich gerechnet habe: Roland befindet sich noch im Wasser. Im Laufschritt geht es jetzt rauf in die Wechselzone wobei ich dabei so manchen Schuhläufer Überhole. Beim Rad angekommen drehe ich mal den GPS-Sender auf, denn die Rad- und Laufdaten will ich schon haben. Das umkleiden fällt mir alles andere als leicht. Beim Leiberl anziehen hab ich ja kein Problem und aus der Badehose bin ich ja schnell draußen aber in die Laufhose komme ich wegen Gleichgewichtsstörungen ich nicht so leicht rein (das gilt auch für Socken und Schuhe). Das erinnert mich an meinen ersten Marathon wo ich nachher auch nicht in die Jogginghose kam leider habe ich aber heute keinen Bruder der mich dabei stützt.

 
... kommen ander aus dem wasser und ziehen sich mal die Schuhe an!

Beim Socken anziehen kommt auch Roland in die Wechselzone, da er ja schon Hose, Socken und Schuhe anhat heißt es jetzt Gas geben und schauen das der Rückstand nicht zu groß wird. Nachdem ich schließlich auch Helm, Brille auf– und Handschuhe anhabe hebe ich das Rad von der Stange runter (die hängen nur mit dem Sattel auf einer Stange) und schiebe (fahren ist in der Wechselzone verboten) es zum Ausgang wo ich mich gleich hinter Roland aufs Rad schwinge.

 
   
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