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WSL - die Reise

Freitag, 16.10.2009
Gegen 15 Uhr kommt Roland zu uns, nachdem Zwergi mit ihrer Massage fertig ist und wir noch ein wenig gequatscht haben machen wir uns auf den Weg nach St. Wolfgang. Auf den Weg dorthin stelle ich fest dass auch Rolands-Navi komische Ansagen macht, dachte immer nur meines macht so etwas. Mit nur einem Stop erreichen wir um 19:30 Uhr das Weisse Rössel. Wetter ist leider nicht gerade das Beste, war es am Anfang noch Regen der uns begleitete so scheint es hier auch geschneit zu haben weil hier auf den Autos etwas Schnee liegt. Zimmer sind rasch bezogen und auch das Auto ist schnell in die Garage gebracht.



Willkommen im
Weissen Rössl am Wolfgangsee



Schauen uns noch St. Wolfgang bei Nacht an und stellen dabei fest das sich hier wohl Fuchs und Henne schon gute Nacht gesagt haben weil total Tote Hose herrscht. Es ist jetzt 21 Uhr und erst im dritten Anlauf finden wir einen Wirten der seine Küche noch nicht geschlossen hat, im Weissen Rössel gehen wir morgen essen wenn Thomas und Petra auch da sind. Frisch gestärkt verlassen wir das Lokal und schlendern noch ein bißchen umher bevor wir gegen 23 Uhr ins Zimmer zurück kehren. Nachdem wir bei Roland noch einwenig geplaudert haben begeben sich Christine und ich um Mitternacht ins Bett.

Samstag, 17.10.2009
Um 7 Uhr läutet für mich der Wecker, treffe mich um halb acht mit Roland um noch die Strecke von morgen, im speziellen die Steigung rauf zum Falkenstein, einzustudieren. Die 3km bis zur Steigung sind noch recht locker, als ich Roland dann von weiten einen Weg zeige der rauf in den Wald führt und sage da laufen wir rauf glaubt er noch an einen schlechten Scherz.


Der Weg in den Wald, da müssen wir rauf!


Bevor es in den Wald rein geht noch ein aufbauendes Transparent!

War es aber nicht und schon geht es den Weg im Laufschritt rauf. Zum Trost erkläre ich Roland dass dies nur der leichte Teil der Steigung ist und noch ärger kommt. Ich glaub das hat ihm jetzt nicht sonderlich aufgebaut aber er kämpft sich weiter tapfer nach oben. Nach 700m haben wir die Steigung geschafft und laufen eben teilweise fallend weiter.


Rutschige Holzbrücke, noch geht es Flach dahin!

200m weiter ist es nach einer Kehre damit aber auch schon wieder vorbei und jetzt geht es erst richtig los. Nach der 2ten Kehre zeige ich Roland ungefähr die Stelle wo ich vor drei Jahren zu gehen begonnen habe, wir sind aber heute noch immer im Laufschritt unterwegs. Nachdem uns der nächste leichte Knick im Weg zeigt das die Steigung noch immer kein Ende nimmt und Rolands Puls in „ungeahnte“ Höhe klettert ist es mit dem laufen aber vorbei und wir gehen den Rest rauf, das waren jetzt nochmals 900m bergauf.


Von links unten kommend geht es nach rechts oben weiter!
 2006 fing ich bald nach der Kehre zum gehen an!

Roland stellt nun etwas ernüchternd fest dass er nicht geglaubt hat dass es hier so steil und vor allem so lange bergauf geht. Runter geht es wieder im Laufschritt und Rolands Puls hat sich auch sehr rasch wieder in normalen Bereichen eingefunden. Gemütlich laufen wir nun zum Hotel zurück und nach einer erfrischenden Dusche stürzen wir uns auf Frühstücksbüffet.


Das schlimmste ist gschafft ab jetzt geht es flach und bald steil bergab weiter!

Vorher reklamiere ich aber noch an der Rezeption das unsere Heizkörper im Zimmer kalt sind und es auch im Zimmer nicht wirklich warm ist. Das Frühstück fällt dann sehr großzügig aus, es gibt viele lecker Sachen aber nicht wirklich was ausgefallenes ausgenommen den geräucherten Lachs.

 
Auf gehts zum Spaziergang!                       Werden wir erwartet?  

Mit vollen Magen erklimmen wir mit Lisi und Zwergi nun noch mal den Falkenstein, sollen ja auch sehen was wir morgen leisten dürfen. Nach der ersten Steigung will Lisi gar nicht mehr wissen was auf ihren Roland morgen wartet und beschließt nicht mehr weiter zu gehen. Zwergi will es aber genau wissen und stapft brav weiter mit mir den Berg rauf. Tapfer kämpft sie sich den ganzen Anstieg hoch obwohl sie schon knapp vor der Aufgabe stand. Zur Belohnung gibt es für sie dann vom Falkenstein einen schönen Ausblick über den Wolfgangsee.


Mit blauen Himmel und Sonnenschein schaut es sicher besser aus!

Bevor wir uns nun auf den Rückweg machen sorgt sie noch dafür das wir hier morgen einen Fan stehen haben!?!


Zwergis morgiger Fan für uns, die Hände wären groß genug zum anfeuern!

Bin froh darüber das ich mit Zwergi hier noch mal rauf gekommen bin weil ich muß ehrlich gestehen beim ersten mal ist mir das Stück nicht so lange vorgekommen wie jetzt und ich habe es mir nun sicher besser eingeprägt wie vorhin.
Auf den Weg zurück „klauben“ wir auch wieder Lisi und Roland auf. In St. Wolfgang retour treffen wir uns mit der Familie Parak die inzwischen auch angekommen ist. Nach einem kleinen Umtrunk holen wir uns unsere Startnummer für morgen ab.


Wo gibt es die Startnummer?


4 Glückliche Turbo Schnecken mit Startersackerl!

Thomas ist übrigens wegen seines Trainingsrückstands von den 27km auf die 10km umgesattelt und auch Petra wird nahegelegt auf den Start zu verzichten weil sie nach einer Erkrankung noch Antibiotika nehmen muß. Nun ist aber Entspannung und Erholung angesagt deswegen stürmen wir sechs den Wellnessbereich vom Weissen Rössel.


Zeit den vom Haus zer Verfügung gestellten Wellnesskorb zu benützen!

Schon beim ersten Besuch in der Dampfkammer werden wir ersucht ruhig zu sein weil es sich doch um einen Ort der Ruhe und Entspannung handle, vielleicht lag es aber auch nur daran das Roland gerade begann von seinen blauen und nicht gerade sehr einladendaussehenden Zehennagel zu sprechen begann. Für die wirklich harten Wolfgangseeläufer stand nun auch der absolute Härtetest auf den Programm, das Bad im 13 Grad warmen Wolfgangsee.


Warum in den Pool wenn man auch im See schwimmen kann?

Nur gut das es gleich daneben den 30 Grad warmen Pool und den Whirlpool mit 37 Grad gibt. (Die Temperaturen wurden
aber von manchen Leuten angezweifelt)


Vielleicht um sich nacher einwenig aufzuwärmen!

Im Zimmer rufe ich meinen Bruder an ob mich die Familie Lodek/Stumpf morgen unterstützen kommt, von Salzburg ist es ja nicht soweit hier her. Wegen dem Wetter gibt es von den Lodeks noch keine fixe Zusage aber mein Bruder kommt sicher auch wenn er dadurch nicht auf ein in Salzburg stattfindendes Oldtimer treffen kommt, daher ein dickes DANKE! an dich. Bitte im auch gleich nicht direkt an den Start zu kommen sondern in St. Gilgen zwecks Anfeuerung auf uns zu warten, so neben bei könnte er vielleicht auch gleich ein paar Fotos von uns schießen, er willigt ein. Nochmals, DANKE!


Beim "Läufercocktail", man beachte die "Cocktails" am Tisch!

Den um 19 Uhr stattfindenden Läufercocktail lassen wir uns leider nicht entgehen. Leider deswegen: Unter Cocktail verstehe ich nicht eine Flasche Römerquelle Emotion bzw. eine Flasche Bier und auch der Vortrag über den Wolfgangsee ist nicht das was ich mir erwartet habe. 15 Minuten haben wir brav zugehört dann sind wir aber abgewandert.
Abendessen gibt es nicht wie geplant im Hotel, haben zu spät reservieren wollen, sonder im Hotel „Weisser Bären“ was aber auch kein Fehler war weil es vorzüglich mundete.


Verspätete Siegesfeier
für unsere schnellste Turbo Schnecke beim Vienna Night Run!

Tomatensuppe, Schweinsbraten mit Kraut und Knödel und Buchteln mit Vanillesauce (Braten und Buchteln mit Zwergi geteilt) sind zwar wieder mal nicht das Ideale Essen am Tag davor aber dafür um so leckerer.
Vorm schlafen gehen ziehen wir uns nochmals auf Rolands Zimmer zurück um die letzten Details für morgen abzuklären. Um halb 12 begeben Zwergi und ich mich schließlich ins Bett.


Zeit um schlafen zu gehen!

Ps.: Das Wetter war heute sehr durchwachsen, es gab immer wieder kürzere und längere Regenschauer und einmal hat sich für einige Minuten die Sonne blicken lassen. Was noch auffiel war das die Schneegrenze in den Bergen ringsum langsam näher kam!


18.10.2009
Um 7 Uhr läutet auch heute der Wecker wieder, mein erster Weg führte mich direkt vom Bett zum Balkon. Ein Blick aus dem Fenster verrät mir dass die Schneegrenze in der Nacht nicht bis zu uns runtergekommen ist, das finde ich ur toll. Da schmeckt einen dann das Frühstück gleich viel besser, auch wenn es heute nur aus zwei Marmeladensemmeln und einer Tasse Kaffee besteht und ein Glas Orangensaft kann auch nicht schaden.


Ist jetzt zwar nicht der Blick aus dem Fenster, aber man sieht auch hier das die Schnefallgrenze nicht bis St. Wolfgang runter gekommen ist!

Thomas überrascht mich aber ein wenig weil der sich zwei Spiegeleier „einwirft“ - die die Kellnerin erst nach der zweiten Bestellung bringt. Ob das gut ist wenn er in drei Stunden startet auch wenn er nur 10km läuft. (Anm.: Sie lagen ihm im Magen und er wird es nicht mehr tun. Jetzt weist auch warum sie dir die Kellnerin nicht bringen wollt, war nur besorgt um dich!)
Jetzt geht es wieder ins Zimmer rauf die Laufsachen herrichten und es gilt auch die Koffer zu packen. Bevor ich in die Laufsachen schlüpfe bringen wir die Paracks noch zum Schiff mit dem Thomas zum Start nach Gschwend gebracht wird.


Thomas und Petra gehen auf Reise, baba!

Wieder zurück im Hotel lege ich nun mein Laufgewand an, die Koffer bringen wir zu Thomas aufs Zimmer weil der im Gegensatz zu uns sein Zimmer um ein paar Stunden verlängern konnte. Gegen viertel 11 begeben wir uns aus dem Hotel raus Richtung Start der ja nur 1 Minute entfernt ist.

 
Fotoplatz mit Ausicht!

Inzwischen hat es wieder mal leicht zu Regnen begonnen, aber was soll es dagegen kann man nichts tun. Noch schnell ein Bild von Roland und mir in Laufmontur das Zwergi meinen Bruder MMSt. Im
Gegensatz zu Martina und den Kids trotzt er nämlich den Wetter und wartet wie ausgemacht in St. Gilgen mit dem Fotoapparat auf uns. Trennen uns nun von Lisi und Zwergi die sich mit ihren Fotoapparaten in Position bringen.


Jetzt werden auch wir verlassen!

Nach einem nochmaligen WC-Besuch im Rössel begebe ich mich mit Roland zum Start, wir starten erst in der zweiten Welle dafür aber fast aus der Polposition.

 
   
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